Die Polyphenole, die allgemein kurz OPC genannt und in der Wissenschaft als oligomere Proanthocyanidine bezeichnet werden, können nicht künstlich hergestellt werden.
So werden aus einem Pflanzenextrakt mittels bestimmter biotechnischer Verfahren, wie die Polymerisation, nicht notwendige Anteile eliminiert, wonach in dem verbleibenden Rest die Proanthocyanidine enthalten bleiben.
Eine große Variationsbreite von Extraktions
techniken wird bei Herstellern für Traubenkerne und Pinienrinden angewendet. Abhängig von dieser Technik, kann am Ende der Anteil an Proanthocyanidin in unterschiedlicher Größenordnung vorliegen.
Da OPC kein geschützter Begriff ist, befinden sich Produkte mit höchst unterschiedlicher Qualität im Handel.
Beispielsweise können Firmen bereits einfach gemahlene Traubenkernextrakte als OPC bezeichnen.
In anderen Produkten ist mit aufwendigen wissenschaftlich fundierten Extraktionsmethoden, wie z.B. der Polymerisation, ein Anteil von mindestens 95 % OPC erzielt worden.
Alle Proanthocyanidin-Anteile sind in ihrer Wirkung identisch, ungeachtet dessen, wo sie herkommen, entweder von Traubenkernen, Preiselbeeren, Pinienrinde oder anderen Ursprungs.
Der feststellbare Unterschied der angebotenen Produkte zeigt sich in der jeweiligen Konzentration und den verschiedenen Rohstoffqualitäten mit zusätzlich positiven Wirkungen (Mikronährstoffe, Spurenelemente, Mineralien).
Traubenkernextrakte beinhalten die höchste Konzentration an Proanthocyanidinen, letztendlich 10 % mehr, als man aus der Pinienrinde erhalten kann. Die Qualität lässt sich nur an Hand der Analysezertifikate eines unabhängigen Labors beurteilen. Es gibt noch keine standardisierten Vergleichsmethoden.
Bisher hat sich HPLC (High Performance Liquid Chromatography) und der Porter Assay als zuverlässigste Methode zum Vergleich bewährt.
Der Verbraucher kann sich in der Regel vor dem Kauf kaum ein differenziertes Qualitätsurteil bilden und ist auf sein Vertrauen gegenüber dem Hersteller angewiesen.





