Freie Radikale sind aggressive Moleküle, die unsere Zellen "verrosten", unsere Haut fahl, alt und faltig machen, die Gelenke "schwellen" lassen sowie die Leistungs-Bereitschaft minimieren und Libido & Sex zu einem unlösbaren Wunsch werden lassen.
Freie Radikale sind hoch reaktive Moleküle oder
Molekülteile, denen in der äußersten Umlaufbahn ein Elektron abhanden gekommen ist. Dadurch entsteht ein extrem instabiler Zustand, in dem sie nur für Bruchteile von Sekunden existieren können, um sofort das fehlende Elektron aus einem benachbarten Molekül herauszubrechen und so umliegende Zell-Strukturen dauerhaft schädigen können.
AUSSEN HUI, INNEN PFUI ? !
Dieser chemische Ablauf wird Oxidation genannt, den jeder auch als Verrosten von Eisen oder dem Ranzigwerden von Fetten und Ölen kennt. Diese Lawine von Schädigungen kann
unbemerkt über Jahre zu Leistungseinbußen führen, die medizinisch nicht exakt diagnostiziert werden können.
Sie wurden bisher als natürlicher Alterungsprozess angesehen oder als sogenannte degenerative Erscheinungen deklariert, gegen die es keine Medikamente gibt. Es ist also aus schulmedizinisch-pharmakologischer Sichtweise keine Therapie oder Hilfe möglich.
Medikamente sind hilfreich und oft notwendig, aber sie bekämpfen in der Regel nur Symptome und haben nicht selten Nebenwirkungen. Der Königsweg ist die Primär-Prävention.
Während der letzten 40 Jahre hat sich die Geschwindigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse über den Alterungsprozess erstaunlich beschleunigt und bis heute konnte die Theorie über freie Radikale durch zahlreiche Studien gefestigt werden.
Am bekanntesten sind Sauerstoffradikale, die unsere Zellen auf Dauer schädigen können.
Dagegen können biologische Antioxidantien die wichtigsten Helfer sein. In frischem Obst & Gemüse sind Vitamine & Sekundäre Pflanzenstoffe als "Radikalen-Fänger" enthalten, ein anderes Wort für Antioxidantien. Bestimmten Polyphenolen wird ein besonders hoher Wert als Radikalenfänger zugeordnet.
Gerade in den letzten Jahren sind diese überzeugenden Studien nicht nur unter Biochemikern, sondern auch von Ärzten mit Interesse für Primärprävention in der Ernährungswissenschaft zunehmend angenommen worden.
Inzwischen wird die Tatsache allgemein akzeptiert, dass freie radikale Moleküle, neben nützlichen Wirkungen, ebenso ihr zerstörerisches Werk im Zellstoffwechsel treiben können, falls nicht genügend Schutzstoffe vorhanden sind.
Diese werden allgemein als Anti-Oxidantien oder Radikalenfänger bezeichnet.





